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S. Groth und T. Rösche, Hamburg

Sequenzen:

Sequenz 1: Befundmarkierung

Bei dem 71-jährigen Patienten mit auswärts diagnotiziertem Plattenepithelkarzinom zeigen sich rötlich diskolorierte Areale mit weißlichen Auflagerungen, mit narrow band imaging deutlicher von der Umgebung abgegrenzt. Die Oberfläche ist weiterhin höckrig und irregulär. Vor der ESD werden Markierungen außerhalb der Läsion gesetzt, mindestens drei bis vier Millimeter Abstand zum sichtbaren Tumorrand.

Sequenz 2: Beginn Zirkumzision

Nach der ersten Inzision mit dem sogenannten dual knife zeigt sich ein gefäßreiches submuköses Bindegewebe. Die Präparation wird mit dem ein- und ausgefahrenen Messer mit Schneide- bzw. Mischstrom oder mit Koagulationsstrom für die Gefäße durchgeführt. Abschließend sieht man, dass die gesamte umschnittene Läsion.

Sequenz 3: Dissektion I

Auch bei der weiteren Präparation wird das gefäßreiche Bindegewebe unterhalb des Tumors hauptsächlich mit Koagulationsstrom verschiedener Arten (z.B. Swift-Coag) prtäpariert. Mit der Kappe wird das Gewebe aufgespreizt. Wiederholt wird angespritzt, hier mit dem etwas visköseren Gelafundin.

Sequenz 4: Dissektion II

Nach Auseinanderspreizen mit der Kappe wird das Gewebe Schicht für Schicht abgetrennt, und kleine Gefäße verödet; wiederholt muss nachgespritzt werden.

Sequenz 5: Wechsel des Messers

Hier wird das sogenannte Insulated-Tip-Messer (IT-Knife) verwendet, das die Muskelschicht durch die Porzellanisolierung schont. Seitlich wird das Messer eingehängt und anschließend mit dem Gerät auch ohne direkte Sicht nach oben gezogen.

Sequenz 6: Abtragungsstelle

Die letzten Präparationsschritte am Unterrand werden ebenfalls mit dem IT-Messer durchgeführt. Auf der inhomogenen Resektionsfläche werden verbliebende Gefäße und kleine, oberflächliche Muskeldefekte mit Clips verschlossen. Das aufgespannte Präparat wird mit en makroskopisch freien Seiten betrachtet. Histologisch ergab sich eine sm1-Infiltration.

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