suchen
Generic filters
Lars Aabakken

Sequenzen:

Sequenz 1

Bei Patienten, die einen “gastric bypass” erhalten, wird der Magen so durchtrennt, dass hinter dem Ösphagus lediglich ein sehr kleiner Restmagen bestehen bleibt. Die Rekonstruktion der Dünndarmschlingen nach „Y-Roux“ reduziert zudem den Dünndarmabschnitt, der mit dem Essen in Kontakt kommt, erheblich.

Sequenz 2

Im ersten Schritt wird der Magen im oberen Anteil durchtrennt, so dass lediglich ein 20-30ml großer Restmagen bestehen bleibt.

Sequenz 3

Im zweiten Schritt wird das Jejunum ca. 70cm hinter dem Duodenum durchtrennt und der untere Anteil zum Magen hochgezogen und mit diesem anastomosiert. Die Kontinuität des Jejunums, vom Restmagen und Duodenum aus, wird durch eine Jejuno-Jejunostomie wiederhergestellt.

Sequenz 4

Die nun entstandene Anatomie ist der nach einer Gastrektomie mit Y-Roux Rekonstruktion sehr ähnlich, mit dem Unterschied, dass die Schlingen nach
gastric bypass deutlich länger sind. Sollte die Indikation zu einer ERCP bestehen, ist es also ein sehr langer Weg bis zu der Jejuno-Jejunostomie und von hier aus noch die Schlinge bis zum Duodenum und der Papilla major hoch.

Ähnliche Beiträge

Scroll to Top